Kontakt
1. Vorsitzender
Reinhard Brede
Rengershäuser Str.13
34132 Kassel
Telefon: 0561-470023
Internet
Handball www.sgzwehren.de
Kurzinformation
Die SG Zwehren ist ein Zusammenschluss der traditionsreichen Handballabteilungen der TSG 1887 Kassel-Niederzwehren und des TSV 1891 Kassel-Oberzwehren.
Den Grundstein für die SG bildeten die beiden Jugendabteilungen, die sich bereits 1993 zur Jugendspielgemeinschaft und damit für eine gemeinsame Zukunft entschieden.
Aufgrund der überaus positiven Entwicklung und der äußerst harmonischen Zusammenarbeit mit den beiden Trägervereinen TSV & TSG entschied man sich 1996 auch im Seniorenbereich zu fusionieren und gründete letztlich die noch heute bestehende SG Zwehren!
Handball ist eine aktuelle und attraktive Sportart, die aufgrund verschiedenster Kriterien die Persönlichkeitsbildung positiv beeinflusst. Nicht nur im Jugendbereich fördert dieser Mannschaftssport Teamgeist, Durchsetzungsvermögen, Individualität, das Verzeihen von Fehlern, oder auch den Umgang mit Niederlagen.
Die Basis unserer Jugendarbeit bildet dabei neben dem qualifizierten Trainingsprogramm auch die Durchführung und Teilnahme an anderen attraktiven Freizeitaktivitäten, wie zum Beispiel Jugendfreizeiten, Spielfeste, Schwimmbad- und Kinobesuche, Fahrten zu Handballturnieren oder Bundesligaspielen usw.
Ein Großteil der kleinen und großen Handballmitglieder engagieren sich aber darüber hinaus nicht nur an Veranstaltungen der beiden Trägervereine TSV & TSG (Sommerfest, Stadteilfeste, Müllaktionen etc.), sondern auch überregional bei Projektwochen in Schulen, Sportförderaktionen der örtlichen Presse, sowie Wohltätigkeitsaktionen mit bundesweitem Charakter (Aral-Charity-Walk). Aber auch die eigenen Veranstaltungen der SG Zwehren sind zum Teil über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt, wie zum Beispiel der Handballtag, der "Nordhessen-Cup" - ein Handballpokalturnier für Seniorenmannschaften, das große Jugendhandballturnier vom 04. - 06 Juni auf dem Sportplatz-Heisebach, oder dem traditionellen Weihnachtsbaumverkauf am 18. Dezember am "Roten Haus".
Handball - Regeln in Kürze
Das Spielfeld in der Halle ist 40 Meter lang und 20 Meter breit. Die Torhöhe beträgt 2 Meter, die Breite 3 Meter. Das Tor ist von einem 6-Meter-Halbkreis umzogen. Innerhalb dieses Torraumes dürfen sich nur die Torhüter aufhalten.
Die Feldspieler (pro Team jeweils sechs Akteure) dürfen über die Begrenzungslinie springen, müssen aber den Ball werfen, bevor sie Bodenkontakt haben. Die Spielzeit beträgt bei den Männern 2 x 30 Minuten, eine Partie der Frauen dauert 2 x 30 Minuten.
Die Spieler müssen den Ball spätestens nach drei Sekunden abgegeben haben. Währenddessen dürfen sie nicht mehr als drei Schritte mit dem Spielgerät in der Hand machen. Verstöße werden von den zwei Schiedsrichtern mit Freiwürfen, gelben Karten oder Zwei-Minuten-Strafen geahndet. Die dritte Zeitstrafe für einen Spieler beziehungsweise die rote Karte zieht die Disqualifikation nach sich.
Geschichte der Sportart Handball
Das Handballspiel ist eine im 20 Jahrhundert in Deutschland entstandene Sportart, die in ihrem frühen Stadium zunächst nur als Feldhandball vorkam. Heute jedoch wird Handball fast ausschließlich in der Form des Hallenhandballs gespielt. Obwohl der Geburtstag des Handballspiels genau auf den 29. Oktober 1917 datiert werden kann, ist die Sportart keineswegs aus dem "Nichts" heraus entstanden.
Handballähnliche Spiele werden bereits seit der Antike in der ganzen Welt gespielt. So berichtete Homer bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. in seiner "Odyssee" vom Uraniaspiel der Griechen. Später berichtete der Arzt Claudius Galenus (130 - 200 n. Chr.) von einem Ballspiel der Römer namens "Harpaston". Eine weitere Nennung wurde von Walter von der Vogelweide (1170-1230) geschichtlich Hinterlassen. Der Minnesänger rühmt in einem seiner Lieder ein Fangballspiel.
Aber die eigentlichen Vorformen des Handballspiels entwickeln sich erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Es sind zunächst Treibballspiele gegen oder über eine Grenze (Grenzball, Raffball). Es folgen Spiele auf Körbe oder gegen Netze (Deutscher Netzball, Korbball, Turmball), dann Spiele auf Tore ohne Ballführung. Es durfte hierbei nicht mit dem Ball gelaufen und dieser nur drei Sekunden gehalten werden (Handball 1906 in Schweden, Neuer Raffball, Torball).
Es folgten Spiele auf Tore mit Ballführung. Es war dabei erlaubt mit dem Ball drei Schritte zu laufen oder ihn drei Sekunden zu halten (Hazena aus Tschechei, Deutsches Handballspiel für Frauen von Max Heiser am 29.10.1917 und schließlich das deutsche Handballspiel für Männer von Karl Schelenz). Die Schaffung der Männerregeln 1919 gibt den Startschuß für eine stürmische Aufwärtsentwicklung des Handballs.
Interessante Links zum Thema Handball