|
Terminankündigung: Sommerfest 2010
20. Juni 2010 Sommerfest der Turnabteilung auf der Wartekuppe
Rennsteig und Oberhof, Technik und Höhlen - Neues und Bekanntes aus Thüringen
91 Mitglieder und Freunde der Turnabteilung des TSV 91 nahmen am 4.7.09 an einer Tagesfahrt teil und alle - so auch der älteste Mitfahrer mit fast 91 Jahren - konnten auf einen gelungenen Tag mit vielen interessanten Eindrücken und Erlebnissen zurückblicken.
Auch wenn die 91 nicht unbedingt als Glückszahl gilt, bei diesem Ausflug spielte sie anscheinend schon eine Rolle, denn dieser Tag verlief von Anfang bis zum Ende wie am Schnürchen.
Morgens um halb Acht starteten zwei Busse der Fa. Reifer in Richtung Thüringen. Das Wetter war äußerst angenehm und nicht mehr so schwül-heiß wie an den Tagen zuvor. Deshalb konnten auch alle ohne Probleme an den Exkursionen teilnehmen. Bevor jedoch die erste Besichtigung des Tages in Angriff genommen wurde, stand nach einer zweistündigen Busfahrt erst einmal ein ausgiebiges Frühstück auf dem Programm. Schnell waren mit fleißigen Helfern Tische für ein Buffet aufgebaut.
Brot und Brötchen, Wurst und Käse und andere Schmeckewöhlerchen gab es zur Auswahl und zwar in handlichen Portionen, so dass man alles bequem "aus derr Fusste" essen konnte.
Danach führte ein kleiner Fußmarsch zur Marienglashöhle bei Friedrichroda. Für die meisten war diese Höhle unbekannt. In früheren Jahren wurde hier unter sehr schweren körperlichen Bedingungen das Rohmaterial für Gips abgebaut und zu Stuckgips für die umliegenden Schlösser und Kirchen verarbeitet. Der Name "Marienglashöhle" stammt aber von einer ganz besonders wertvollen Gipsart, die in einer erst spät entdeckten Höhle gefunden wurde. Dieses Material sieht aus wie Kristall und wurde speziell für die Verschönerung von Kirchen und Marienstatuen verwendet, weshalb es dann den Namen Marienglas bekam. Da es in der Höhle ziemlich feucht und kalt, nämlich konstant ca. 8 -10 Grad war, freuten sich alle nach diesem beeindruckenden Ausflug in die Unterwelt, wieder die warme Sonne zu sehen.
Nächste Station war das Technische Museum "Tobiashammer" bei Ohrdruf. Schon wieder etwas, womit die meisten nichts anfangen konnten. Entsprechend skeptisch sahen wir daher der Besichtigung entgegen. Wenigstens gab es in der Zwischenzeit etwas Bekanntes, eine gute Thüringer Rostbratwurst. Zusammen mit einem Schmiedebräu oder einem anderen Getränk wurde so die Zeit bis zur Führung überbrückt. Was dann kam, war schon ziemlich außergewöhnlich und beeindruckend. Nachdem uns ein Begrüßungstrunk serviert wurde, brachte ein sachkundiger Führer die technischen Erläuterungen so kurzweilig und locker an den Mann oder die Frau, als hätte er soeben eine Unterhaltungsshow moderiert. Er konnte sogar diejenigen in den Bann ziehen, die eigentlich an Technik kein großes Interesse haben. Zu sehen gab es durch Wasserkraft in Gang gesetzte Schmiedehämmer aus dem 15. Jahrhundert, die ebenso einfach wie effizient bis in das Jahr 1974 in Betrieb waren. Auch eine der ersten Pressen, mit denen Metall auf Blechstärke gewalzt werden konnte, war sehr interessant. Das größte Staunen und Bewunderung zog aber eine der größten Dampfmaschinen Europas aus dem 19. Jahrhundert auf sich. Dieser Koloss wurde mit Fremddampf betrieben, entwickelte
12 000, in Worten zwölftausend, PS und wurde ebenfalls zum Antrieb von Pressen eingesetzt. Was diese Kraft alles anrichten kann, wenn’s mal nicht wie geplant läuft, konnte man an einer Spundwand sehen, die wie ein Papierfächer zusammengefaltet war. Wohl dem, der da nicht in der Nähe stand!
Wegen der kurzweiligen Führung verging die Zeit wie im Flug und deshalb ging es ohne großen Aufenthalt direkt zur dritten Station, nach Oberhof, dem Wintersportort in Thüringen, wo Langlauf, Biathlon, Rennrodeln und Skispringen national und international ausgetragen wird. Viele Olympiasieger und Weltmeister haben hier trainiert oder Weltcupwettkämpfe bestritten. Bei der Fahrt mit dem Rennsteig-Express bekamen wir einen guten Einblick in die vielfältigen Sportanlagen. Die Zeit zur freien Verfügung nutzten einige bei dem schönen Wetter zum Erkunden der Stadt oder zu einer Tasse Kaffe, einem Eisbecher oder einem Bier in einem der schönen Biergärten.
Und was war jetzt mit dem Rennsteig? Den konnten wir bei all den anderen Aktivitäten nicht auch noch erwandern. Aber auf vielen Hinweisschildern und Wegweisern war uns der Rennsteig in Thüringen allgegenwärtig. Jedoch mehr als ein Stückchen Fahrt mit dem Rennsteig-Express rund um den Markierungsstein "Grenzadler" war nicht drin. Aber was brauchen wir Zwehrener den Rennsteig, wir haben schließlich den Habichtswald , und da kann man auch schön wandern.
Und dann ging`s auch schon wieder heimwärts. Im Bus lies Manfred Lattemann den Tag noch einmal Revue passieren. Viel Neues und Bekanntes hatte uns diese Fahrt beschert und wir sagen der Familie Lattemann ein herzliches Dankeschön für die gute Organisation. Es war ein schöner Sommertag mit tollen Erlebnisse und Eindrücken. Manfred freute sich über den regen Zuspruch und versprach schon jetzt, auch in zwei Jahren wieder eine Fahrt zu organisieren.
Dann lassen wir uns mal überraschen!
Doris Bartke
-Schriftführerin-
Sportliches Wochenende der Ladykracher auf dem Sensenstein
Nach fünfjähriger kreativer Pause wiederholten die sportlichen Frauen der Aerobicgruppe ein bewegtes Wochenende vom 15. bis 16. November auf dem Sensenstein. Mit vielerlei Aktivitäten vertrieben sie sich die Zeit. Begonnen wurde samstags mit dem Aufwärmen. Unter Leitung von Anja wurden erst einmal lustige Kennenlern-Spiele durchgeführt. Anschließend gab es die Einführung in Yoga durch Gürsüm.
Danach wurde sich bei einem leckeren warmen Mittagessen gestärkt.
Anschließend ging es mit einer Tanzstunde weiter. Zur Musik "Anton aus Tirol", "Burger Dance", "Rehacles" und "YMCA" wurden nicht nur flotte Tanzschritte auf den Hallenboden gebracht, sondern auch der Spaß und die Gemeinschaft gefördert. Zur Abkühlung ging es dann ins Schwimmbad, wo uns Susanne bei Aquafitness erst richtig einheizte. Zur Entspannung stand nun die Sauna bereit oder Freizeit auf dem Sensensteingelände.
Nach einem reichhaltigen Abendbuffet empfingen wir die Aromatherapeutin Frau Krupa, die uns zwei schöne Stunden bei Kerzenschein, wohltuenden Düften und Ganzkörpermassage bescherte. Den restlichen Abend ließen wir bei leckeren Häppchen, die Karin für uns vorbereitet hatte, Sekt, Musik und lockeren Tanzeinlagen gemütlich ausklingen.
Sonntag Morgen saßen wir bereits um 8 Uhr bei lecker Rührei mit Schinkenspeck am Frühstückstisch. Um richtig munter zu werden ging es dann wieder in die Sporthalle, wo wir mit Susanne eine African-Aerobic-Stunde zelebrierten. Den Abschluß bildete die Yogastunde mit Gürsüm, die uns viele Eindrücke aus diesem Bereich vermitteln konnte - uns jedoch auch oft zum Lachen brachte.
Gegen Mittag traten wir dann die Heimreise an, mit dem Ziel, in baldiger Zukunft ein solch schönes Wochenende zu wiederholen.
Eure Trainerinnen Anja, Gürsüm, Susanne und Manuela wünschen euch nun eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2009!
Bitte die Bilder rechts zum Vergrößern anklicken!
Sommerfest am Sonntag, 03.08.2008
Das Beste gleich einmal vorweg. Das Wetter war super - nicht zu heiß und kein Regen weit und breit, gerade richtig für eine Wanderung oder eine Fahrradtour zur Wartekuppe. Dort hin hatten sich dann auch bis zum Mittag ca. 100 Mitglieder einschließlich Kinder trotz des Zissels eingefunden. Und die erlebten einen kurzweiligen Nachmittag, bei dem für das leibliche Wohl und die Unterhaltung bestens gesorgt war.
Wie immer hatte die Helfercrew unter Käpt`n Lattemanns Kommando alles organisiert und aufgebaut. Die Feuerwehr Oberzwehren stellte ein Zelt auf, in dem der selbst gebackene Kuchen regen Zuspruch fand, wofür wir uns bei allen Kuchenbäckerinnen nochmals herzlich bedanken. Aber auch die Freunde eines herzhaften Imbisses kamen bei Bratwurst und kühlen Getränken mit „kleinen Preisen“ wie in alten Zeiten auf ihre Kosten.
Schnell hatten sich an den Tischen und Bänken viele Grüppchen zusammen gefunden, die genau das machten, wozu das Sommerfest gedacht war. Nämlich ein bisschen zu Schnuddeln, Kontakte zu pflegen, Spaß zu haben und sich an der schönen Natur zu erfreuen. Doch das war noch lange nicht alles. Eine von Heike Lattemann organisierte Tombola mit 49 Preisen war so reichhaltig, dass man nur mit viel Pech nichts gewinnen konnte. Als Glücksbringer fungierte der Ehrenpräsident des TSV, Werner Appel. Den 1. Preis, eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Hildesheim von der Firma Reifer Reisen aus Warburg, konnte Petra Knobel mit nach Hause nehmen. An dieser Stelle möchten wir uns bei den Sponsoren und Oberzwehrener Geschäftsleuten für die zur Verfügung gestellten Preise nochmals herzlich bedanken.
Für ein bisschen Bewegung sorgte Susanne Gehrmann, indem sie alle Gäste zu einem gemeinschaftlichen Auftritt animierte. Bei Aerobic mit Musik trainierten viele den Kuchen und die Würstchen wieder ab. Eine interessante Vorstellung bot auch die Taekwon Do – Abteilung. Einige Sportler zeigten eine Palette ihres Könnens an Beweglichkeit, Schnelligkeit und Schlagkraft. Bleibt noch zu erwähnen, dass Barbara Wloka und Anja Pauluth durch das Aufstellen eines Spiele-Parcours und durch Kinderanimation auch die Kleinsten Spaß an diesem Nachmittag hatten. Die insgesamt gute Stimmung wurde musikalisch untermalt von DJ Stefan Lattemann.
Am Ende des Tages lautete das Fazit: Wir haben alle gemeinsam einen wunderschönen Nachmittag verbracht. Allen Helfern, durch die ein solches Sommerfest nicht möglich wäre, sagen wir nochmals ein herzliches Dankeschön.

Einzelwettkämpfe 2008
Am Sonntag, den 8. Juni 2008 fanden in Niestetal-Sandershausen die Einzelwettkämpfe des Turngaues Nordhessen statt, an denen wir mit 10 Kindern teilgenommen haben.
Um 7.30 Uhr war Treffpunkt an der Schenkelsbergschule. Von dort sind mit allen Kindern und Eltern gemeinsam nach Sandershausen gefahren. Nach dem Umziehen und Einturnen ging pünktlich um 9.00 Uhr der Wettkampf los. Da die meisten der Kinder zum ersten Mal an einem Turnwettkampf teilnahmen, war die Aufregung natürlich entsprechend groß. Betreut wurden die Kinder von Ihrer Trainerin Sabrina Kloppmann.
Geturnt wurde in mehren Teams. Team 1 bestand, bedingt durch Krankheitsausfälle, nur aus Antonia Schäffer. Daher kam dieses Team nicht in die Mannschaftswertung.
Antonia schlug sich super und kam in der Einzelwertung auf den 48. Platz.
Team 2 erreichte den 12. Platz in der Mannschaftswertung.
Nina Hesse, die bei den Gerätebahnen ein klasse Leistung zeigte erreichte in der Einzelwertung den 44. Platz. Julia Schmidt überzeugte mit ihrem Aufschwung am Reck, der in diesem Wettkampf das erste Mal ganz allein klappte und erreichte den 41. Platz. Nina Wyrwich, die einen super Anfang an der Gerätebahn gezeigt hat stürzte leider am Sprung. Aber beim Springt zeigte sie, wie schnell sie laufen kann.
Am Ende belegte sie Platz 49. Laura Niebergall zeigte gute Leistungen an allen Geräten und erturnte sich den 50. Platz.
Team 3 erreichte in der Mannschaftswertung den 11. Platz. Mit zum Team gehörte Lijien Chisley die am Trampolin zeigte was sie kann und dafür mit einer guten Wertung belohnt wurde. Am Ende belegte sie Platz 47. Franziska Brezina turnte alle ihre Übungen sehr gut und erreichte den 46. Platz. Julia Niebergall überzeugte die Kampfrichter mit sehr sauber geturnten Übungen und wurde dafür mit dem 29. Platz belohnt. Marleen Schlütz zeigte eine klasse Gerätebahn und belegte am Ende punktgleich mit ihrer Mannschaftskameradin Julia den 41. Platz.
Ronja Siebert komplettierte eine Mannschaft des TV Hoof, die auch mit Krankheitsausfällen zu kämpfen hatten. Sie erreichten in den Mannschaftswertung einen hervorragenden 5. Platz. Ronja zeigte an den Geräten gute Leistungen. Im 50 Meter Sprint war sie sogar die Schnellste. In der Einzelwertung erreichte sie Platz 45.
Am Ende des Wettkampfes erhielten alle Kinder ihre verdienten Medaillen.
Ich bedanke mich bei den Kindern für den super Wettkampf, den sie gezeigt haben und bei den Eltern für die Unterstützung.
Sabrina Kloppmann
Hessisches Turnfest 2008 in Baunatal
“Auch ich war wieder dabei “
Rosemarie König hat zum 5´ten
Male ihr Gymnastikabzeichen in Gold abgelegt.
Als wir jüngst.....
......................in Würzburg waren....
...konnten alle 47 Teilnehmer der diesjährigen Fahrt der Turnabteilung am 26. 08. wieder auf einen gelungenen Tag mit vielen interessanten Eindrücken und Erlebnissen zurückblicken. Es hat mal wieder alles gestimmt. Die bewährte Lattemannsche Organisation sowieso, die Verpflegung und sogar das schlechte Wetter hielt sich weiter in Nordhessen auf, so dass in Franken und speziell in Würzburg nur eitel Sonnenschein herrschte.
Zu Beginn unserer Busfahrt um 7.30 Uhr war das Wetter noch trocken und die Stimmung gut. Nur einige fühlten sich um diese Uhrzeit noch in ihrer Nachtruhe gestört, was sich jedoch nicht negativ auf die gute Laune auswirkte. Diese wurde dann allerdings durch einen starken Regenguss kurz nach der Auffahrt auf die Autobahn schon stärker strapaziert. Doch spätestens nach einem guten Frühstück, bei dem sowohl das Buffet als auch alle Teilnehmer trocken blieben, und sich weiter aufhellendem Himmel war klar, jetzt kann nichts mehr passieren. Manfred Lattemann versorgte uns während der Busfahrt mit interessanten Informationen und bemerkte, dass es von Vorteil wäre, gut aufzupassen.
So kamen wir dann auch bei schönstem Wetter in Würzburg an und konnten ganz entspannt die Stadtführung in Angriff nehmen. Wie sich im Nachhinein herausstellte, war die Mitnahme von Regenschirmen und sonstigen wasserabweisenden Kleidungsstücken nur unnötiger Ballast. Gleich zu Beginn der Führung gingen wir über eine der ältesten Steinbrücken Deutschlands, die alte Mainbrücke, die ein bisschen an die Karlsbrücke in Prag erinnert, weil sie auf beiden Seiten auch von Statuen gesäumt ist. Im Rücken die Feste Marienberg ging es weiter zum Rathaus, in dem ein Modell das Ausmaß der Zerstörung der Altstadt im Zweiten Weltkrieg verdeutlicht und Parallelen zu Kassels Geschichte erkennbar wurden.
Die nächsten Stationen waren der "Stachel", das älteste Gasthaus der Stadt, die Marienkapelle, der Dom und die Neumünsterkirche. Hier soll auch der Minnesänger Walter von der Vogelweide begraben sein. Auf seinen Grabstein werden von Liebeskummer geplagten Würzburgern und -innen auch heute noch frische Blumen gelegt. Wenn diese dann verwelkt sind, soll auch der Liebeskummer verschwunden sein - sagt der Volksmund.
Im "Backöfele", einem sehr schönen rustikalen Restaurant, haben wir uns danach erst einmal wieder gestärkt und waren somit nach einem kurzen Stadtbummel für die Schifffahrt auf dem Main bestens vorbereitet. Da "der Seegang" nicht so heftig war, hatte niemand Probleme, nur einige Wasserscheue wurden durch die einzigen Regentröpfchen an diesem Tag ins Schiffsinnere getrieben. Am Endpunkt der Schiffsreise in Veitshöchheim, was viele vorher nicht kannten, war dann die Überraschung groß. Der Ort präsentierte sich sehr malerisch und vor allem das Schloss mit seinem großen Rokokogarten versetzte so manchen von uns in Erstaunen. Hier hätten es viele gut und gerne auch noch länger ausgehalten.
Allerdings war dann auch schon die Zeit für die Heimreise gekommen.
Diese nutzte Manfred Lattemann zu einem kleinen Quiz, bei dem einige Mitreisende, die auf der Hinfahrt gut aufgepasst hatten, richtig gute Preise gewannen. Eine letzte Rast rundete den Tag ab und alle waren sich einig:
Das war wieder einmal richtig gut und sollte wiederholt werden.
Doris Bartke
Viele Informationen über Sehenswürdigkeiten und zur Geschichte von Würzburg: www.wuerzburg.de
_________________________________________________________________________________
|