Wandern

Wandern in Kassel und ganz Nordhessen

Wir wandern in ganz Nordhessen. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen. Die Ankündigung des Treffpunkts kann man Freitags im Vereinskalender der HNA nachlesen.

Kontakt
Abteilungsleiter
Hans Ohlwein
Telefon 0561 415 76

Wandern in Kassel und ganz Nordhessen

Wanderungen

  • Wanderung jeden 2. Sonntag im Monat (etwa 10 bis 12 km)
  • Jeden 1. Donnerstag im Monat, vereinsoffener Wandertag vormittags circa 9 km

Sonstige Aktivitäten

  • Wanderwochen in den Bergen
  • Tagesausflüge (Reisebus) mit Wanderungen, Besichtigungen und Führungen
  • Teilnahme an Großwanderungen des Turngaues u.a.

Kurzinformation

Zur Zeit gehören der Wanderabteilung 94 Mitglieder an, mehr als die Hälfte davon sind aktive Wanderer. Wandern ist Bewegung. Bewegung aus eigener Kraft. Wandern ist Natursport. Beliebig variierbar, allzeit zu praktizieren und überall durchzuführen. Wandern ist Aktivität. Körperliche Aktivität in der Natur.

Die Fähigkeit des Menschen, sich aufrecht und selbständig fortzubewegen, ist die Schlüsselkompetenz zum "Erfahren" der Welt und Mittel zum Zweck in einem. Alle Funktionen und Sinne, von der kleinsten Kapillare der Lunge bis zum größten Muskel, haben sich im Laufe der Evolution auf die Bewegung, auf das Gehen abgestimmt.

Wandern in Kassel und ganz Nordhessen

Vom Bewegungsmangel zur aktiven Erholung

Als ob es eines Beweises für die Wohltaten des Wanderns bedürfte! Folgt nicht auf angemessene körperliche Beanspruchung tiefgehende Erholung? Vielen sind die komplexen Wechselwirkungen zwischen Psyche und Physis völlig unbekannt, selbst Vorgänge, die bei nur minimaler Aufmerksamkeit und Sensibilität jeder am eigenen Leibe registrieren könnte (Pulsfrequenz, Atemlosigkeit, Erschöpfung, Atemleistung oder Gewichtsveränderungen) sind unbekannt, das Wissen darum verkümmert oder verloren.

Dabei gilt dem aufgeklärten Menschen dieser Tage Gesundheit doch als höchstes Gut!

Regelmäßiges Wandern führt zur signifikanten Entlastung des Herzmuskels. Das bedeutet verminderter Sauerstoffbedarf der einzelnen Herzmuskelfasern. Die längere Füllungsphase des Herzens mit Blut verbessert die Durchblutung der inneren Herzmuskelschichten. Der Puls bei gleicher Belastung sinkt, die Herzarbeit reduziert sich. Der systolische Blutdruck (der obere Wert bei der Blutdruckmessung) wird niedriger.

Ausdauerndes Wandern verbessert den Stoffwechsel im arbeitenden Muskel. Die notwendigen Enzyme vermehren sich. Das dem Zucker verwandte Energiedepot Glykogen nimmt signifikant zu. Neue Kapillaren (kleinste Blutgefäße) entstehen, die arbeitende Muskulatur wird besser mit Sauerstoff versorgt.

Ausdauerndes Wandern verändert das Blutbild. Das Immunsystem reagiert mit der Vermehrung weißer Blutkörperchen und steigert die Produktion von Killer-Zellen (NK-Zellen), die bei der Abwehr von Viren oder Tumorzellen eine wichtige Rolle spielen.

Ausdauerndes Wandern schont das Herz durch die Anregung des Sympathikus-Nerves und die damit verbundene Ausschüttung von Stresshormonen. Diese entstressende Wirkung auf das kardiovaskuläre System kann der Entstehung einer Ateriosklerose begegnen und beugt einer Angina pectoris, dem Herzinfarkt und der Hirngefäßverkalkung vor.

Ein neues Wandermitglied berichtet…

Mit Freude berichte ich heute mal von meinem „ersten halben Jahr“ in der Wandergruppe des TSV.

Schon immer war ich gerne zu Fuß in der Natur unterwegs. Im Okt. ‘18 in Rente gegangen, verfügte ich nun über eine sogenannte „geregelte Freizeit“, die ausgefüllt werden wollte. Da lag es nahe, ein weiteres Angebot des TSV zu nutzen und trat der Wanderabteilung bei. Die Touren finden 14-tägig, jeweils sonntags zw. ca. 12.00 und 16.30 Uhr statt, und werden von den Wander-führern P. Schöppe u. H. Ohlwein be-gleitet. Oft werden Touren auch in 2 Varianten angeboten, einer kürzeren und einer längeren, so dass für jeden das Passende dabei ist.

Jetzt, nach 6 Mon. kann ich durchaus sagen, dieser Schritt hat sich gelohnt. Zum einen wurde ich von der Gruppe sehr herzlich als neues Mitglied aufge-nommen, zum anderen wurde ich darin bestätigt, dass das, was man gemein-sam macht, mehr Freude bereitet. Die zurückgelegte Wanderstrecke, die ein jeder schaffen kann, bringt einem nicht nur die körperliche Bewegung, sondern auch durch alle Sinne geprägte umfang-reiche Eindrücke. Es gibt, wie man so schön sagt, in Wald u. Flur immer wieder viel zu sehen, zu hören und auch zum Rätseln, Geschichtsträchtiges und Geheimnisvolles.

Man unterhält sich über Gesehenes und Gehörtes, tauscht sich aus über selbst Erlebtes oder andere Anekdoten. Gemeinsamkeit wird in der Wander-gruppe „groß“ geschrieben. Es ist ein Miteinander und kein Nebeneinander. Darüber hinaus veranstaltet die Gruppe regelmäßig 1 bis 2 Bus-Touren (habe ich mitgemacht), ein Sommerfest, sowie eine vorweihnachtliche Tour zum „Gänse-Essen“ oder einem „Weih-nachtsmarkt“. Je nach dem, was der Kalender und die Angebote vorgeben. Unsere Wanderführer waren wohl in dieser Hinsicht stets sehr erfindungs-reich; hatten aber gleichzeitig ein offenes Ohr für Vorschläge jeglicher Art. Zum Jahresabschluss erfolgt dann noch, wie in jedem Verein, die obligatorische Weihnachtsfeier.

Mein Fazit also u. der Grund für diesen Bericht: Der Eintritt in die Wanderab-teilung war die richtige Entscheidung, u. ich freue mich schon auf viele weitere schöne Touren. Ich kann guten Gewis-sens einem jeden raten, es selbst ein-mal zu probieren. Egal, ob als Single (wie ich), oder mit Partner – statt sonntags allein zu Hause – zusammen mit Freunden wandern.

Herzlichst grüßt Brigitte Klose mit Wanderhund „Nero“ und Liebling der Gruppe