Wandern

Hurra liebe Wanderfreunde*innen,

es geht wieder los! Die Corona-Pandemie lässt uns im Moment so viel Luft, dass wir es wagen können, wieder gemeinsam zu wandern! Nach der langen Zwangspause wollen wir mit einer gemütlichen Wanderung den Neustart wagen. Durch das Tal der unteren Bauna möchte ich mit euch so langsam wieder in den Tritt kommen und auf unsere Wanderfreizeit im September am Königssee hinarbeiten.

Wir treffen uns am Sonntag, 11.07.21, um 13.00 Uhr auf der Grünfläche beim Roten Haus (ggü. Volksbank). Bitte zum Treffen Mund/ Nasenschutz tragen! Auch Impfschutz / Testbescheinigungen mitführen, da ich die Einhaltung der Schutzbestimmungen kontrollieren und dokumentieren muss! Zur Zeit gilt: Gruppen bis 10 Personen plus Geimpfte / Genesene. Das bekommen wir durch Gruppenaufteilung und Abstandseinhaltung hin.

Wir fahren in Fahrgemeinschaften mit Privat-Pkw.

Schlusseinkehr ist vorgesehen in der Jausenstation Kirchberg. Bei trockenem Wetter im Biergarten; ansonsten im Innenbereich mit Impf-/ Testbescheinigung.

 

Ich bitte euch unbedingt um Anmeldung bei mir ( E-mail, WhatsApp, Telefon) bis spätestens Freitag, 09.07.21!

 

Ich freue mich auf euch und viele Anmeldungen

 

Euer Hans Ohlwein

 

 

Schön ist es im Sauerland

Rückblick auf unsere Wanderwoche in Winterberg

 

Bei einer Wanderung im Hessischen Upland im Jahr 2019 präsentierte uns unser „Reiseminister“ Peter auf der Graf-Stolberg-Hütte bei Usseln ein Angebot für einen (fast)-all-inklusive-Aufenthalt über sechs Tage in einem Landhotel in Winterberg-Altenfeld. Das klang so bestechend, dass fast alle Mitwanderer spontan zusagten.

Die zur Verfügung stehenden knapp 20 Plätze waren ruckizucki belegt.

In den folgenden Tagen glühte bei Peter das Telefon. Mit viel Verhand-lungsgeschick konnte er weitere Plätze freischaufeln. So kam eine Reisegruppe von 39 Wanderern zusammen.

Ja, und dann kam erst mal Corona!

Gott sei Dank beruhigte sich die Lage bis zum gebuchten Termin vom

21. bis 26. September 2020, so dass wir unsere Reise in Fahrgemein-schaften antreten konnten.

In knapp eineinhalb Stunden erreichten wir den bekannten und (auch bei Holländern) sehr beliebten Wintersport und Wanderort Winterberg im Hochsauerland – hart an der Grenze, aber schon NRW. Bei einem ersten Rundgang konnte das hübsche Städtchen erkundet werden. Dann ging es weiter zum Hotel in Altenfeld, einem Ortsteil von Winterberg ca. 10 km entfernt.

Das Landhotel entsprach – unter Berücksichtigung des sehr günstigen Preises – voll unseren Erwartungen.

Nach dem Check-In wurde gleich direkt vom Hotel weg eine Erkundungs-wanderung durchgeführt.

Am nächsten Tag unternahmen wir eine wunderschöne Wanderung von Winterberg über den Brücken- und Schluchtensteig nach Elkeringhausen. Nach ausgiebiger Erfrischungspause ging es auf anderem Weg zurück.

Der dritte Tag führte uns auf dem Rothaarsteig von Winterberg ins Skigebiet zur Schneewittchen-Hütte und um den Bremberg. Einige von uns konnten nicht widerstehen, eine rasante Fahrt auf der Sommerrodelbahn zu unternehmen.

Für den nächsten Tag hatten wir uns die Bruchhausener Steine als Ziel vorgenommen. Peter führte uns auf einem wunderschönen Wanderweg um die Bruchhausener Steine herum (Schmalatal Rundweg B 1). Zum Abschluss gabs in einem sehr schönen Bier-/ Cafegarten in Bruchhausen für jeden, was er gerade an kalten, warmen, sonstigen Getränken und Kuchen/Torten mochte. Dort haben wir uns sehr wohl gefühlt.

Das Wetter, das eigentlich in der Vorhersage Sorge bereitete, meinte es dann doch recht gut mit uns. So führte uns Peter am nächsten Tag direkt vom Hotel weg auf einer sehr abwechslungsreichen ca. 12 km langen Runde durch Wald und Flur.

Aufgefallen ist uns, dass das Hochsauerland – insbesondere seine Wälder – sehr unter dem Klimawechsel gelitten hat. Immer wieder sah man ganze Waldgebiete, die durch Sturmschäden und Käferbefall schwer geschädigt sind. Waldwege sind durch den Einsatz schwerer Maschinen und Trans-portfahrzeuge stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Sauerländer haben aus der Not eine Tugend gemacht: Sie haben ganze ehemalige Waldgebiete zur Aufzucht von Weihnachtsbäumen genutzt.

Erwähnt werden soll natürlich auch, dass unsere Wanderwoche sehr harmonisch und gesellig war. Nach den Wanderungen gab es ein gemeinsames Käffchen oder Bierchen auf der Hotelterrasse; musikalische Unterhaltung durch Manuel mit der Gitarre, Kegelabend, Späßchen usw.!

Es hat Spaß gemacht! Ich danke Peter für die Organisation und allen, die dabei waren und zum Gelingen beigetragen haben!

Bis zur nächsten Wanderfahrt!

Hans Ohlwein

 

 

Rückblick auf den Tages-Ausflug der Donnerstags-Wanderer am 3. September 2020


Strenge Corona-Richtlinien und die Wettervoraussage „Landregen“ sind nicht gerade ideale Voraussetzungen für einen Tagesausflug. Wir haben unsere Planung trotzdem am Donnerstag, dem 3. September realisiert.

Zunächst wurde auf die Nutzung des Vereinsbusses verzichtet und die Fahrt mit privaten Pkw (jeweils ein Ehepaar und nur eine Begleitperson) durchgeführt. Der Mund-/Nasenschutz war ständiger Begleiter. Auf die Vorgaben in der Notiz „Wiedereinstieg in den Wanderbetrieb“ wurde deutlich darauf hingewiesen.

Erste Station war der Yacht-Club Westfalia Arnsberg am Möhnesee. Hier waren wir schon einmal zu Gast und der freundlich Herr Becker hatte uns wieder ein ausgezeichnetes Frühstück vorbereitet. Danach sind wir zur nahegelegenen „Drüggelter Kapelle“ gefahren. Dieses kleine historische Gebäude wurde von Carl Friedrich Schinkel als „eines der merkwürdigsten Werke der Urzeit deutscher Kulturanfänge“ bezeichnet. Den Wissenschaftlern ist auch heute noch nicht bekannt, zu welchem Zweck die Kapelle errichtet worden ist. Einige sprechen von einem vorchristlichen Observatorium, da nur am Johannistag (21. Juni) die Sonne das Innere des Gebäudes durch eine kleine Lichtöffnung erhellt. Wegen der fantastischen Akustik finden heute in der Kapelle jeweils zu Pfingsten die „Drüggelter Kunst-Stückchen“ (Jazz- und Klassik-Konzerte) statt.

Ab der Fahrt nach Bad Sassendorf wurde der prognostizierte Land-regen dann zu unserem ständigen Begleiter. Bad Sassendorf ist ein staatlich anerkanntes Moor- und Soleheilbad. Hauptattraktion im Kurpark ist das neu gebaute Erlebnis-Gradierwerk. Auf drei Ebenen (!) genießt man die heilende Wirkung der solehaltigen Luft und hat von der obersten Ebene einen wunderbaren Blick über den Kurpark. Vor der Kaffee-Pause im Hotelrestaurant Hof Hueck wurde die reiz-volle Innenstadt erwandert. Das Hotelgebäude war ursprünglich das Haupthaus des „Hueckschen Bauerngutes“ im 40 km entfernten Niedermassen. Das gewaltige Vierständerhaus wurde 1971 zerlegt und bis 1973 als weitere Attraktion im Kurpark von Bad Sassendorf neu errichtet.

Nächstes Ziel war in Paderborn das Areal der Paderquellen. Die mehr als 200 weiträumig verteilten Einzelquellen haben mit 3 bis 9 m³ Wasser pro Sekunde die größte Quellkapazität Deutschlands. Gleich-zeitig ist die Pader aber auch unser kürzester Fluss, da er bereits nach nur 4 km in die Lippe fließt. Mit einem Abendessen im historischen Galerie-Hotel wurde unser Tagesausflug abgeschlossen.

Fazit: Trotz der vorgenannten Widrigkeiten war es für alle ein interessanter und erlebnisreicher Tag mit immerhin auch noch jeweils 7 Wanderkilometern.  

Rudolf Fischer   

 

 

Was bringt uns das neue Jahr 2021? Quo vadis?

 

Liebe Wanderfreunde*Innen,

das neue Jahr begann, wie das alte endete: Corona überschattet alles!

Quo vadis?

Der bildungssprachliche Ausdruck quo vadis wird meist als Ausdruck der Skepsis und Besorgnis verwendet. Dementsprechend bedeutet er so viel wie „Wohin wird das führen?“ oder „Wie soll das weitergehen?“

Das ist wohl zur Zeit die alles überschattende Frage.

Im März vergangenen Jahres überrumpelte uns eine Pandemie mit Namen „Corona“, den wir bisher nur als mexikanische Biermarke kannten. Das Virus legte teilweise das öffentliche Leben und so auch unsere Vereinstätigkeit lahm.

Geplante Wanderungen, Tagesfahrten und Vereinsveranstaltungen mussten ausfallen.

Mit konsequenter Disziplin konnte die Pandemie soweit reduziert werden, dass ab Mitte Juli unter strengen Vorsichtsmaßnahmen wieder gewandert werden konnte.

So konnten im September unsere Donnerstagsgruppe unter Leitung von Rudolf Fischer und Isolde Ulbrich eine Tagestour ins Paderborner Land und die Sonntagsgruppe eine Wanderwoche im Hochsauerland durchführen.

Gut, dass wir es gemacht haben!

Es kam, wie es kommen musste: Vielleicht haben wir Corona unterschätzt oder das Virus zeigte erst jetzt sein wahres Gesicht. Corona kehrte zurück und das in mutierten Varianten. Der „Lockdown“ - erinnert ihr euch, dass ich euch prophezeit habe, dass man sich diesen Begriff merken muss – wurde zur Bekämpfung der „zweiten Welle“ erneut verordnet.

Jetzt hoffen wir von einer Verlängerung zur nächsten auf baldige Lockerung. - Vielleicht bringt es ja der Frühling. 

Der eine oder andere hat ja seine Impfung schon bekommen. Wir hoffen darauf, dass bald jeder von uns und unseren Mitbürgern mit dem Impfstoff immunisiert ist.

Quo vadis, wohin führt uns unser Weg?

Kürzlich fragte mich am Telefon ein Wanderfreund, ob ich denn fleißig plane; Zeit hätte ich ja jetzt genug.

Pläne und Ideen haben Peter und ich sicher genug. Doch was kann man zur Zeit schon planen? Gemeinsame Wanderungen sind nicht möglich. Besichtigungen und gemeinsame Einkehr nach Wanderungen sind ebenfalls nicht möglich.

Die zu dieser Zeit fällige Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) ist aufgrund des Versammlungsverbotes wie auch entsprechend fehlenden Räumlichkeiten nicht möglich.

Tagesausflüge mit Schutzmaske und ohne gemeinsame Einkehr mag wohl auch niemand. Und für Stornogebühren haben wir letztes Jahr genug bezahlt.

Aber seid gewiss: Sobald es wieder möglich ist, legen wir los und holen alles nach. Dafür kennt ihr uns und wir euch.

Das soll unser Weg sein und darauf - und vor allem auf euch alle - freue ich mich.

Es grüßt euch ganz herzlich euer 

Hans Ohlwein

 

Verabschiedung aus dem Wanderjahr 2020

 

  Liebe Wanderfreunde*Innen,

  es ist November und Zeit für Weihnachts- und Neujahrsgrüße an Euch und alle die Euch und uns nahestehen.

  Im letzten Vereinsheft des Jahres 2019 habe ich Euch und mir ein ebenso erfolgreiches Wanderjahr 2020 gewünscht wie das abgelaufene. -Leider ist alles ganz anders gekommen!-

  Das Corona-Virus verbreitete sich von Asien kommend weltweit in rasender Geschwindigkeit aus und raffte hunderttausende Menschenleben dahin. Das öffentliche Leben lag weitgehend still; soziale

  Kontakte mussten der Pandemie geopfert werden.

  Verantwortungsbewusst haben wir unsere Wander- und Veranstaltungstätigkeit Mitte März 2020 bereits vor dem offiziellen Verbot eingestellt!

  Ich bedanke mich an dieser Stelle für das allseitige Verständnis zu dieser unpopulären Maßnahme und der Treue zum Verein!

  Nachdem der „Lockdown“ (ein Begriff, den wir uns wohl leider merken müssen) eine wesentliche Verbesserung der Situation herbeigeführt hatte und offiziell Lockerungen unter bestimmten Bedingungen

  möglich waren, haben wir ein ausgereiftes Konzept zur Wahrung der Hygiene und des Abstandes erarbeitet, das den Vorgaben der Bundesregierung, des Landes Hessen, dem Landesportbund Hessen und

  dem Hauptverein TSV 91 Kassel-Oberzwehren gerecht wurde.

  Damit haben wir am 12.07.2020 den Wanderbetrieb wieder aufgenommen. Die hohen Beteiligungen (oft über 30 Teilnehmer!) haben uns gezeigt, wie sehr ihr darauf gewartet hattet.

  Die Donnerstags-Wandergruppe unter Führung von Rudolf Fischer und Isolde Ulbrich konnte erfolgreich ihren Tagesausflug ins Paderborner Land durchführen.

  Im September konnte die bereits ein Jahr zuvor geplante Wanderwoche im Hochsauerland (Winterberg-Altenfeld) mit 38 Teilnehmern ! stattfinden. Trotz Corona

  bedingten Einschränkungen ein  absolutes Highlight des Wanderjahres.

  Danke, Peter!

  Dann kam leider das, was alle befürchtet hatten: Mit Übergang in die herbstliche Jahreszeit nahm die Pandemie wieder Fahrt auf und erforderte präventive Maßnahmen.

  Wiederum vor der offiziellen Verordnung wurde von uns vorsorglich der Wanderbetrieb eingestellt.

  Es tut uns leid, aber habt bitte Verständnis! Es geht halt nicht anders.

  Auch eine Weihnachtsfeier kann unter diesen Umständen leider nicht stattfinden. Da ich Euch alle gut kenne weiß ich aber, dass Ihr auch ohne Feier aneinander denkt!

  Wie es weitergeht, wissen wir alle noch nicht. Aber die Hoffnung wollen wir nicht verlieren! Die Ergebnisse der Forschung und Wissenschaft lassen uns mit Zuversicht in die Zukunft schauen!

  Zum bevorstehenden Weihnachtsfest und dem Übergang in das nächste, hoffentlich bessere Jahr wünsche ich Euch, Euren Angehörigen, unseren Freunden und  Wohlmeinenden von Herzen alles Gute.

  Genießt die Zeit der Stille, haltet Abstand und …. bleibt bitte gesund!

  Euer Wanderfreund Hans Ohlwein

 

 

 

 

Aktueller Stand zu den Wanderaktivitäten

 

                                                                                                                                                                                                                             

                                                                                                                                                                                   Stand: 26. Oktober 2020

Liebe Wanderfreunde*Innen,

schweren Herzens und mit großem Bedauern sehe ich mich aufgrund der eskalierenden Corona-Situation gezwungen, zu Euer aller Schutz sämtliche Aktivitäten der Wanderabteilung bis auf Weiteres herunterzufahren!

Das heißt, es finden ab sofort KEINE  Sonntags- wie auch KEINE  Donnerstagswanderungen mehr statt. Aus den genannten Gründen wurde auch die Fahrt nach Ovenhausen zum Gänseessen abgesagt!

WF Peter wird den Angemeldeten die eingezahlten Teilnehmerbeträge zurück überweisen; die Stornogebühr für den Bus übernimmt die Wanderabteilung.

Die Adventsfeier der Wanderabteilung wurde bereits abgesagt.

Ich bitte Euch, meidet möglichst Kontakte, Verreisen ist zurzeit auch keine gute Idee! Geht allein oder zu zweit viel Spazieren oder Wandern; frische

Luft bekommt einem jeden gut!

Ich wünsche euch allen .... bleibt gesund! Ihr hört wieder von mir.

Liebe Grüße

Hans Ohlwein

 

 

 

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Liebe Sportfreund/-innen,

mit Rücksicht auf die Gesundheit unserer Mitglieder in der Corona-Pandemie findet die Mitgliederversammlung des TSV 91 - Hauptverein - am Freitag,

                                                                        den 30. Oktober 2020  n i c h t   statt.

 

Gruß

Eberhard Fedon

1.Vorsitzender

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Wiedereinstieg in den Wanderbetrieb


Nach der seit Anfang März 2020 wegen Corona / Covid 19 andauernden Zwangspause hat der Vorstand der Wanderabteilung in seiner Sitzung vom 02. Juli 2020 beschlossen, den Wanderbetrieb ab Sonntag, 12. Juli 2020 wieder aufzunehmen!

Dazu wurde nachfolgendes Hygiene- und Kontaktbeschrängungskonzept gemäß den gesetzlichen Vorgaben festgelegt:

  • Wer sich krank fühlt ( Husten Schnupfen, Fieber) sollte generell auf das Mitwandern verzichten!
  • Erscheinen zum Treffen mit Mund-/ Nasenschutz
  • keine kontaktnahe Begrüßung mit Händeschütteln, Umarmung oder ähnlich
  • Listenmäßige Erfassung der Teilnehmer mit deren aktueller Erreichbarkeit
  • Sicherstellung des Zugriffs auf diese Listen im aktuellen Bedarfsfall bei Wanderführer und der Geschäftsstelle des Hauptvereins
  • Erklärung des Hygiene- und Kontaktbeschränkungskonzepts und Einforderung deren Einhaltung
  • Aufteilung in Gruppen a maximal 10 Personen
  • Abstandswahrung innerhalb der Gruppen mindestens 1,50 m , ausgenommen Personen eines Hausstandes
  • Abstand von Gruppe zu Gruppe mindestens 15 m
  • Während der Wanderung kein Wechsel zwischen den Gruppen
  • Es erfolgen Kontrollen der vorgegebenen Regeln durch Wanderführer oder Assistenten
  • Vor Beginn der Wanderung erhält jeder Mitwanderer eine Taschenpackung Desinfektionsmittel
  • Zunächst keine Pkw-Fahrgemeinschaften – die Wanderungen starten vom Trefferpunkt zu Fuß oder später mit öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Schlusseinkehr ist zunächst nicht vorgesehen; Gelegenheit für die Einnahme von Rucksackverpflegung wird eingeplant


Dem Vorstand des TSV 91 Kassel e.V. zur Kenntnisnahme und mit der Bitte um Zustimmung.

Hans Ohlwein

 

 

Zum aktuellen Stand ......

 

Liebe Wanderfreunde*Innen, liebe Anhänger und Gönner unserer Wanderabteilung,schwierige Zeiten haben uns, unseren Wandersport und unsere Freude an der Gemeinsamkeit aus heiterem Himmel erwischt! Am 08. März fand unsere letzte gemeinsame Wanderung statt. Peter Schöppe führte uns von Oberzwehren nach Waldau, wo wir im Hessischen Hof die Wanderung mit einer guten Mahlzeit abschlossen. Die Corona-Krise zwang uns dann, kurzfristig alle weiteren Aktivitäten bis auf Weiteres einzustellen.Unsere Veranstaltungsplanung mussten wir ebenfalls auf noch nicht absehbare Zeit aussetzen.Die geplante Fahrt am 18.05.20 nach Kirchdorf zum Spargelessen und zum Steinhuder Meer wurde abgesagt.Ersatzweise haben wir für den 26. November 20 eine Tagesfahrt zum Gänseessen nach Ovenhausen und zum Weihnachtsmarkt nach Paderborn geplant - immer unter Vorbehalt -!Auch unser jährliches Sommerfest am 05. Juli 2020 musste gecancelt werden.Ob die geplante Tagesfahrt nach Schlitz und in die Rhön am 08.08.20 stattfinden kann, ist noch ungewiss. Wir informieren euch rechtzeitig.Das gilt so auch für die Wanderwoche in Winterberg vom 21.09. - 26.09.2020.Zu unserer Adventsfeier, die für den 13.12.2020 geplant ist, kann ich auch noch nichts sagen.Ihr seht und hört zur Zeit täglich, dass alle möglichen Leute etwas zur derzeitigen Situation zu sagen haben: Virologen, Mediziner Politiker, Schwätzer;Ich kann euch leider nicht viel dazu sagen als:Irgendwann wird es hoffentlich weitergehen und wir können unseren Wandersport wieder gemeinsam ausübenDa wir (fast) alle aufgrund unseres Alters und möglicher Vorerkrankungen zur Hoch-Risikogruppe gehören, nutzt uns nur Vernunft und Rücksicht davor, uns selbst zu infizieren oder andere anzustecken!Unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften solltet ihr natürlich allein oder in den erlaubten Gruppierungen wandern, die Natur genießen und euch fit halten! Freuen wir uns gemeinsam auf die Zeit, da wir wieder gemeinsam Freude am Wandern und der Natur erleben können.Und: ....bitte bleibt vorsichtig und vor allen GESUND!      Euer Hans Ohlwein

Tagesausflug der Donnerstags-Wanderer am 29. August 2019

Ja, Helga Riedel hat Wort gehalten. In der Vorbereitung zu unserem Tagesausflug hat sie die Verantwortung für gutes Wetter übernommen. So konnten wir bei herrlichem Reisewetter am frühen Donnerstagmorgen unsere Fahrt in die „Neuen Bundesländer“ beginnen.

Mit dem TSV-Bus, gekonnt und sicher gefahren von Walter Riedel, und einem Privat-PKW fuhren wir zunächst in die Kali-Region an der oberen Werra und haben dort über die gewaltigen Abraumhalden gestaunt. Die Heringer Halde ist über 530 m hoch. Sie hat im Volksmund die Bezeichnung „Monte Kali“ erhalten. Diese Bezeichnung ist aber eigentlich falsch: Die Kasseler K & S gewinnt in ihren Bergwerken das Düngemittel Kali. Der Abraum besteht somit natürlich nicht aus braunem Kali, sondern zu fast 100 % aus weißem Halit, also Steinsalz.

In Philippsthal wurden wir, nach einem kurzen Spaziergang durch die vollständig renovierte Schlossanlage, von Frau Josef-Wiedemann im Restaurant Röhnblick empfangen. Sie hatte ihr Lokal vorzeitig geöffnet und uns ein äußerst reichhaltiges Frühstück serviert.

Unsere nächste Station war das Städtchen Bad Salzungen, wo eines der schönsten Gradierwerke Deutschlands steht. In der Tat ist schon das zentrale Empfangsgebäude im hennebergisch-fränkischen Fachwerkstil ein architektonisches Kleinod. Zu beiden Seiten befinden sich Schwarzdornwände, über die das hochprozentige Solewasser herabrieselt. Die Solekonzentration ist mit 27 % genauso hoch wie die im Toten Meer. Einen Nachteil hat die beeindruckende Anlage: Man muss Eintritt bezahlen.

Im Zentrum von Bad Salzungen hat ein geologisches Ereignis einen sogenannten Erdfall-See gebildet. Auf Grund von Salzauslagerungen im Untergrund ist ein Krater von ca. 500 m Durchmesser und 25 m Tiefe entstanden. Der sagenumwobene Burgsee hat keine sichtbaren Zu- oder Abflüsse. An der Uferpromenade befinden frisch renovierte Villen, die Asklepios Kurklink und der Rathenaupark. Hohe Sandsteinmauern dienten der ehemaligen Schnepfenburg als Fundament.

Nach der Rundwanderung war natürlich eine Kaffee-Pause erforderlich. Dazu hatten wir uns im Kurhaus angemeldet. Am Tisch unter den Arkaden mit Blick auf den Burgsee ließen wir uns von der freundlichen Bedienung verwöhnen.

Für den Weg nach Gotha wurden bewusst Landstraßen durch den Thüringer Wald gewählt. Der Rennsteig-Wanderweg wurde zweimal gekreuzt, in Brotterode sind wir an der gewaltigen Inselberg-Skisprungschanze vorbeigefahren und im Kneippkurort Bad Tabarz haben wir über die prächtigen Bepflanzungen an den Straßen und Plätzen gestaunt. Unsere Stadtwanderung in Gotha begann am Buttermarkt und hatte als Ziel die frühbarocke Schlossanlage Friedenstein.

Das denkmalgeschützte Alte Rathaus mit einem 35 m hohen Aussichtsturm ist Sitz des Oberbürgermeisters und beherrscht die Altstadt. Die Wasserkunst, die das Schloss mit dem Stadtzentrum verbindet wird z.Zt. vollständig renoviert. Normalerweise wird die im Winter abgestellte Anlage am ersten Mai-Wochenende, wenn die Stadt das Gothardus-Fest begeht, feierlich wieder in Betrieb genommen. Versorgt wird die Wasserkunst von einer Pumpe im Keller des Lucas-Cranach-Hauses.

Gotha ist eine wasserarme Stadt. Deshalb wurde bereits im Mittelalter der

30 km lange Leinakanal gebaut, der die Stadt und die Schlossanlage mit Wasser aus dem Thüringer Wald versorgt. Das technische Denkmal ist noch heute in Funktion.

Schloss Friedenstein wurde im Jahre 1643 von Herzog Ernst dem Frommen gebaut. Es beinhaltet viele Besonderheiten wie z.B. das historische Theater, ein riesiges Münzkabinett und eine einmalige Bibliothek mit mehr als 300.000 Büchern.

Ernst der Fromme wird auch als der „Opa“ Europas bezeichnet, denn er ist Ahnherr (er hatte 18 Kinder) fast aller europäischen Fürstenhäuser. Zu den royalen Sprösslingen gehören z.B. Elisabeth II von Großbritannien, König Harald von Norwegen, Carl Gustav von Schweden, Willem-Alexander der Niederlande und König Felipe von Spanien.

Zum Abschluss unseres Besuches in Gotha sind wir im urgemütlichen Restaurant Pagenhaus eingekehrt. Kaum Platz genommen gab es einen richtig heftigen Regenschauer, was Helga Riedel zu der Bemerkung veranlasste „Das hatte ich so eingeplant“.

Gegen 21 Uhr waren wir nach einem erlebnisreichen Tag wieder in Kassel.

Rudolf Fischer

PS: Die Donnerstags-Wanderer bedanken sich sehr herzlich beim Abteilungsvorstand für die finanzielle Unterstützung ihrer Fahrt.       

Verabschiedung aus dem Wanderjahr 2020

 

 

Liebe Wanderfreunde*Innen,

 

es ist November und Zeit für Weihnachts- und Neujahrsgrüße an Euch und alle die Euch und uns nahestehen.

 

Im letzten Vereinsheft des Jahres 2019 habe ich Euch und mir ein ebenso erfolgreiches Wanderjahr 2020 gewünscht wie das abgelaufene. - Leider ist alles ganz anders gekommen! -

 

Das Corona-Virus verbreitete sich von Asien kommend weltweit in rasender Geschwindigkeit aus und raffte hunderttausende Menschenleben dahin.

 

Das öffentliche Leben lag weitgehend still; soziale Kontakte mussten der Pandemie geopfert werden.

 

Verantwortungsbewusst haben wir unsere Wander- und Veranstaltungstätigkeit Mitte März 2020 bereits vor dem offiziellen Verbot eingestellt!

 

Ich bedanke mich an dieser Stelle für das allseitige Verständnis zu dieser unpopulären Maßnahme und der Treue zum Verein!

 

Nachdem der „Lockdown“ (ein Begriff, den wir uns wohl leider merken müssen) eine wesentliche Verbesserung der Situation herbeigeführt hatte und offiziell Lockerungen unter bestimmten Bedingungen möglich waren, haben wir ein ausgereiftes Konzept zur Wahrung der Hygiene und des Abstandes erarbeitet, das den Vorgaben der Bundesregierung, des Landes Hessen, dem Landesportbund Hessen und dem Hauptverein TSV 91 Kassel-Oberzwehren gerecht wurde.

 

Damit haben wir am 12.07.2020 den Wanderbetrieb wieder aufgenommen. Die hohen Beteiligungen (oft über 30 Teilnehmer!) haben uns gezeigt, wie sehr ihr darauf gewartet hattet.

 

Die Donnerstags-Wandergruppe unter Führung von Rudolf Fischer und Isolde Ulbrich konnte erfolgreich ihren Tagesausflug ins Paderborner Land durchführen.

 

Im September konnte die bereits ein Jahr zuvor geplante Wanderwoche im Hochsauerland (Winterberg-Altenfeld) mit 38 Teilnehmern ! stattfinden. Trotz Corona bedingten Einschränkungen ein absolutes Highlight des Wanderjahres.

 

Danke, Peter!

 

Dann kam leider das, was alle befürchtet hatten: Mit Übergang in die herbstliche Jahreszeit nahm die Pandemie wieder Fahrt auf und erforderte präventive Maßnahmen.

 

Wiederum vor der offiziellen Verordnung wurde von uns vorsorglich der Wanderbetrieb eingestellt.

 

Es tut uns leid, aber habt bitte Verständnis! Es geht halt nicht anders.

 

Auch eine Weihnachtsfeier kann unter diesen Umständen leider nicht stattfinden.

 

Da ich Euch alle gut kenne weiß ich aber, dass Ihr auch ohne Feier aneinander denkt!

 

Wie es weitergeht, wissen wir alle noch nicht. Aber die Hoffnung wollen wir nicht verlieren! Die Ergebnisse der Forschung und Wissenschaft lassen uns mit Zuversicht in die Zukunft schauen!

 

Zum bevorstehenden Weihnachtsfest und dem Übergang in das nächste, hoffentlich bessere Jahr wünsche ich Euch, Euren Angehörigen, unseren Freunden und Wohlmeinenden von Herzen alles Gute.

 

Genießt die Zeit der Stille, haltet Abstand und …. bleibt bitte gesund!

 

Euer Wanderfreund Hans Ohlwein




Unsere erste Wanderung im neuen Jahrzehnt … 2020

 

 

Zur ersten Tour trafen sich die Wander­freunde am 12.01.2020 wieder zu­sammen. Leider konnten auf Grund von grippalen Infekten nicht alle dabei sein. Unter anderem hatte es auch unseren Wanderführer Hans Ohlwein erwischt, der aber bereits soweit wieder her­gestellt war, dass er sich nachmittags zur gemein­samen Einkehr dazugesellen konnte.

Neu in der Gruppe war Hildegard zu be­grüßen, die erstmals als Gast­wanderin teilnahm. In Fahr­gemein­schaft fuhren wir mit dem Auto nach Zierenberg zur Camping-Gaststätte „Zum Warme­tal“. Von hier aus startete unsere Tour zu einem entspannten und nur 8,5 km langen Weg rund um Zieren­berg. Laut Google ein Fachwerkstädtchen, das erst­mals 1242 erwähnt wurde und in 1298 bereits Stadtrechte erlang. Das älteste hess­isches Fach­werk-Rathaus in der Orts­mitte stammt von 1450 und die gleich danebenstehende spätgotische Stadt­kirche wurde zwischen 1293/1343 erbaut.

Unsere Strecke war vom WF Peter Schöppe etwas modifiziert worden. Bedingt durch die vom Regen vielerorts aufge­weichten und unpassierbaren Pfade blieben wir auf befestigten land­wirt­schaftlichen Wegen, auch um damit einem Ausrutschen und ggf. Stürzen vorzubeugen. Der Wettergott war zudem am Sonntag gut gelaunt und verschonte uns vor Regengüssen. Lediglich ein kräftiger und böiger Wind pustete uns kräftig durch.

Zwischendurch, bei einer Trinkpause, gab es dann noch ein paar launige Worte vom WF zum neuen Jahr, ver­bunden mit den besten Wünschen für einen Jeden und der Wandergruppe im Besonderen.

Und während wir dabei die Aus­sicht auf den schönen Fachwerkort Zierenberg genossen, gab es nach­träg­lich noch ein Geburtstags­schnäpschen von der Wan­derfreundin Brigitte Klose. Komplettiert wurde das Ganze mit Plätzchen von der Hanne Bräutigam und schokoladige Leckereien von Barbara Ohlwein.

Es war nicht nur eine sportliche, son­dern auch genussreiche erste Tour. Am späten Nachmittag fand man sich noch in der Gaststätte zu einem gemein­samen, leckeren „Rippchen-Essen“ ein, welches schon Tradition hat. Gut ge­stärkt und rund­um zufrieden waren alle gegen 18.30 h wieder zu Hause.

Wer nun auch mal Lust auf einen unter­halt­samen und von guter Stimmung ge­tra­genen Sonntag hat, verbunden mit etwas Bewegung, kann sich uns jeder­zeit anschließen. Egal, ob als Single oder mit Partner – statt sonntags allein zu Hause – zusammen mit Freunden wandern.

Euer Wandermitglied Brigitte Klose

 

 

Zum Wandern ins schöne Tirol …..

Schon Anfang des Jahres ergab sich die Möglichkeit zu einer besonderen Wander­reise. Es sollte im September nach Walchsee ins schöne Tirol gehen. Ruck zuck hatten   sich viele Wanderfreunde für die Fahrt an­gemeldet. Leider konnten einige aus der Gruppe nicht mitfahren, da sich der Reise­termin mit einer Fahrt des Blas­orches­ters, für die man sich schon angemeldet hatte, überschnitt. Die Zeit ging dahin. Schließlich war der 29. September gekom­men und es ging los. Morgens um 07.00 Uhr trafen wir uns zur Abfahrt am Bhf. Wilhelms­höhe. Mit dem Zug ging es über München nach Kufstein und von dort aus mit dem Groß­raumtaxi nach Walchsee. Einchecken und Zimmerbelegung erfolgte problemlos. Somit fand man sich noch am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein zu einer ersten Erkundungstour um den See zu­sammen. Abends ließen wir den ersten Tag bei reich­lich gutem Essen vom Buffet aus­klingen.

Am Montagmorgen ging es zur ersten Bergtour. Mit rund 10 km Gesamtlänge führte uns der steil ansteigende Weg vorab zur Riederalm, wo wir erst einmal unseren Durst löschten, dann weiter über Otten- und Edernalm Richtung Staffnerhof. Mit dem Bus ging es zurück zum Hotel. Lediglich Heide und Brigitte waren nicht zu bremsen und liefen noch die restlichen 7 km bisWalchsee. Abends nach dem Essen traf man sich in der gemütlichen Bar und ließ die Eindrücke des ersten Wandertages noch einmal Revue passieren.

Für den nächsten Tag war wieder schönstes Wetter angesagt, so dass die Wanderführer beschlossen, das Unter­berghorn in Angriff zu nehmen.

Mit der Seilbahn fuhren wir hinauf zur Bergstation „Bärenhütte“. Leute, was war das für eine Aussicht. Nur ein kleines Stück weiter hinauf und man konnte bis zum Chiemsee sehen und nach Reith im Winkl. Vom Gipfel­kreuz aus in die andere Himmelsrichtung ging der Blick zum Wilden Kaiser, den Kitzbüheler Alpen und etlichen anderen Gipfeln mit weit über 2000 m Höhe.

Nachdem die Gruppe rund 1,5 Stunden die Gegend rund um die Bergstation erkundete hatte, wanderten wir Richtung Talstation. Es ging mächtig bergab. In der Scheibenwaldhütte wurde noch einmal eingekehrt, um die Beinmuskulatur etwas zu entspannen. Dann hieß es: auf zum Schlussspurt. Von der Talstation aus fuhren wir mit dem Bus zurück zum Hotel. Alle waren von der Tour begeistert und viele Fotos wurden zur Erinnerung gemacht.

Der Mittwoch fiel im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser“. Es regnete ohne Unterlass und an eine Wanderung war nicht zu denken. Kurz entschlossen fuhr man nach Kufstein, der „Perle Tirols“. Es wurde für alle zu einem kulturellen und auch shoppingmäßigen Erlebnis. Gut gegessen wurde ebenfalls. Manch Tiroler Schmankerl tröstete uns über das nasse Wetter hinweg. So ging es gut gelaunt am späten Nachmittag zurück ins Quartier.

Donnerstag, unser letzter aktiver Wander­­tag in Walchsee, lud wieder zum Wandern ein. Und obwohl es hin und wieder von oben etwas tröpfelte, legten wir gut gelaunt los. Unsere Tagestour führte uns auf ganz moderaten Wegen dem Städtchen Kössen entgegen. Das Ganze wurde verbunden mit einer mittäg­lichen Einkehr beim Riedlwirt. Nach einer angemessenen Stärkung ging es weiter bis zum Zielort. Ein Teil der Gruppe fuhr ab hier mit dem nächsten Bus zurück. Der andere Teil zog weiter ins Städtchen, zum renommierten Trachtenausstatter Giesswein, wo manch einer noch ein zünftiges Outfit er­stand.

Abends, nach dem Buffet, fanden wir uns zu unserer geplanten Abschiedsfeier zu­sammen. Alle hatten sich landestypisch gekleidet und waren bester Laune. Wir sahen mit unseren Trachtenblusen und -Hemden aber auch wirklich fesch aus. Neben Witze erzählen und sonstigen Kalauern sorgte das Spiel „Willi ist krank“ für einen Höhepunkt an diesem Abend und es herrschte ausgelassener Frohsinn. Allen Mitwirkenden an diesem Spiel noch einmal herzlichen Dank dafür, dass sie den Spaß mitgemacht haben.

Am nächsten Morgen hieß es nach dem Frühstück Abschied nehmen. Etwas müde vom Vorabend und auch etwas wehmütig traten wir die Heimreise an. Alles hatte wunderbar geklappt und war gut organisiert. Am späten Nach­mittag waren wir wohlbehalten wieder zu Hause.

Fazit der Reise: Einfach toll – jederzeit wieder!!!!

Herzlichst grüßt euch mit diesem Reisebericht euer Wandermitglied

Brigitte Klose

Darüber hinaus sind wir aber auch nach unserer Reise fleißig, 14-täg. gewandert. Am 21.10. liefen wir u. a. in Nieste auf dem ECO-Pfad Gläsnertal. Am 03.11. um den Berg der Fee in Oberlistingen und am 17.11. eine weitere interessante Tour über Wilhelmstal, Fürstenwald nach Weimar. Ein vorgezogenes Datum war der 30.11., da man sich nach der Wanderung noch auf dem Weihnachtsmarkt in Oberzwehren traf.

Wer also gern einmal dabei sein möchte, ist jederzeit herzlich willkommen. Infos dazu findet ein jeder auf der Inter­net­seite des TSV, der Geschäftsstelle oder bei Hans Ohlwein direkt.

Wandern in Kassel und ganz Nordhessen

Wir wandern in ganz Nordhessen. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen. Die Ankündigung des Treffpunkts kann man Freitags im Vereinskalender der HNA nachlesen.

Kontakt
Abteilungsleiter
Hans Ohlwein
Telefon 0561 415 76

Wandern in Kassel und ganz Nordhessen

Wanderungen

  • Wanderung jeden 2. Sonntag im Monat (etwa 10 bis 12 km)
  • Jeden 1. Donnerstag im Monat, vereinsoffener Wandertag vormittags circa 9 km

Sonstige Aktivitäten

  • Wanderwochen in den Bergen
  • Tagesausflüge (Reisebus) mit Wanderungen, Besichtigungen und Führungen
  • Teilnahme an Großwanderungen des Turngaues u.a.

Kurzinformation

Zur Zeit gehören der Wanderabteilung 94 Mitglieder an, mehr als die Hälfte davon sind aktive Wanderer. Wandern ist Bewegung. Bewegung aus eigener Kraft. Wandern ist Natursport. Beliebig variierbar, allzeit zu praktizieren und überall durchzuführen. Wandern ist Aktivität. Körperliche Aktivität in der Natur.

Die Fähigkeit des Menschen, sich aufrecht und selbständig fortzubewegen, ist die Schlüsselkompetenz zum "Erfahren" der Welt und Mittel zum Zweck in einem. Alle Funktionen und Sinne, von der kleinsten Kapillare der Lunge bis zum größten Muskel, haben sich im Laufe der Evolution auf die Bewegung, auf das Gehen abgestimmt.

Wandern in Kassel und ganz Nordhessen

Vom Bewegungsmangel zur aktiven Erholung

Als ob es eines Beweises für die Wohltaten des Wanderns bedürfte! Folgt nicht auf angemessene körperliche Beanspruchung tiefgehende Erholung? Vielen sind die komplexen Wechselwirkungen zwischen Psyche und Physis völlig unbekannt, selbst Vorgänge, die bei nur minimaler Aufmerksamkeit und Sensibilität jeder am eigenen Leibe registrieren könnte (Pulsfrequenz, Atemlosigkeit, Erschöpfung, Atemleistung oder Gewichtsveränderungen) sind unbekannt, das Wissen darum verkümmert oder verloren.

Dabei gilt dem aufgeklärten Menschen dieser Tage Gesundheit doch als höchstes Gut!

Regelmäßiges Wandern führt zur signifikanten Entlastung des Herzmuskels. Das bedeutet verminderter Sauerstoffbedarf der einzelnen Herzmuskelfasern. Die längere Füllungsphase des Herzens mit Blut verbessert die Durchblutung der inneren Herzmuskelschichten. Der Puls bei gleicher Belastung sinkt, die Herzarbeit reduziert sich. Der systolische Blutdruck (der obere Wert bei der Blutdruckmessung) wird niedriger.

Ausdauerndes Wandern verbessert den Stoffwechsel im arbeitenden Muskel. Die notwendigen Enzyme vermehren sich. Das dem Zucker verwandte Energiedepot Glykogen nimmt signifikant zu. Neue Kapillaren (kleinste Blutgefäße) entstehen, die arbeitende Muskulatur wird besser mit Sauerstoff versorgt.

Ausdauerndes Wandern verändert das Blutbild. Das Immunsystem reagiert mit der Vermehrung weißer Blutkörperchen und steigert die Produktion von Killer-Zellen (NK-Zellen), die bei der Abwehr von Viren oder Tumorzellen eine wichtige Rolle spielen.

Ausdauerndes Wandern schont das Herz durch die Anregung des Sympathikus-Nerves und die damit verbundene Ausschüttung von Stresshormonen. Diese entstressende Wirkung auf das kardiovaskuläre System kann der Entstehung einer Ateriosklerose begegnen und beugt einer Angina pectoris, dem Herzinfarkt und der Hirngefäßverkalkung vor.

Ein neues Wandermitglied berichtet…

Mit Freude berichte ich heute mal von meinem „ersten halben Jahr“ in der Wandergruppe des TSV.

Schon immer war ich gerne zu Fuß in der Natur unterwegs. Im Okt. ‘18 in Rente gegangen, verfügte ich nun über eine sogenannte „geregelte Freizeit“, die ausgefüllt werden wollte. Da lag es nahe, ein weiteres Angebot des TSV zu nutzen und trat der Wanderabteilung bei. Die Touren finden 14-tägig, jeweils sonntags zw. ca. 12.00 und 16.30 Uhr statt, und werden von den Wander-führern P. Schöppe u. H. Ohlwein be-gleitet. Oft werden Touren auch in 2 Varianten angeboten, einer kürzeren und einer längeren, so dass für jeden das Passende dabei ist.

Jetzt, nach 6 Mon. kann ich durchaus sagen, dieser Schritt hat sich gelohnt. Zum einen wurde ich von der Gruppe sehr herzlich als neues Mitglied aufge-nommen, zum anderen wurde ich darin bestätigt, dass das, was man gemein-sam macht, mehr Freude bereitet. Die zurückgelegte Wanderstrecke, die ein jeder schaffen kann, bringt einem nicht nur die körperliche Bewegung, sondern auch durch alle Sinne geprägte umfang-reiche Eindrücke. Es gibt, wie man so schön sagt, in Wald u. Flur immer wieder viel zu sehen, zu hören und auch zum Rätseln, Geschichtsträchtiges und Geheimnisvolles.

Man unterhält sich über Gesehenes und Gehörtes, tauscht sich aus über selbst Erlebtes oder andere Anekdoten. Gemeinsamkeit wird in der Wander-gruppe „groß“ geschrieben. Es ist ein Miteinander und kein Nebeneinander. Darüber hinaus veranstaltet die Gruppe regelmäßig 1 bis 2 Bus-Touren (habe ich mitgemacht), ein Sommerfest, sowie eine vorweihnachtliche Tour zum „Gänse-Essen“ oder einem „Weih-nachtsmarkt“. Je nach dem, was der Kalender und die Angebote vorgeben. Unsere Wanderführer waren wohl in dieser Hinsicht stets sehr erfindungs-reich; hatten aber gleichzeitig ein offenes Ohr für Vorschläge jeglicher Art. Zum Jahresabschluss erfolgt dann noch, wie in jedem Verein, die obligatorische Weihnachtsfeier.

Mein Fazit also u. der Grund für diesen Bericht: Der Eintritt in die Wanderab-teilung war die richtige Entscheidung, u. ich freue mich schon auf viele weitere schöne Touren. Ich kann guten Gewis-sens einem jeden raten, es selbst ein-mal zu probieren. Egal, ob als Single (wie ich), oder mit Partner – statt sonntags allein zu Hause – zusammen mit Freunden wandern.

Herzlichst grüßt Brigitte Klose mit Wanderhund „Nero“ und Liebling der Gruppe